Ein schnelles, minimalistisch-rustikales Abendbrot für zwei: außen fein knusprig, innen zart, buttrig und schmelzend.
Zutaten
300 g Weizenmehl Type 550
225 g Wasser, lauwarm
10 g Frischhefe
35 g Butter, weich
6 g Salz
1 TL Zucker
1 EL Olivenöl zum Arbeiten
etwas Mehl zum Formen
Zubereitung
Frischhefe mit Zucker im lauwarmen Wasser auflösen und 5 Minuten stehen lassen, bis die Mischung leicht aktiv wirkt.
Mehl, Salz, weiche Butter und das Hefewasser in eine Schüssel geben. Alles 8–10 Minuten zu einem sehr weichen, glatten Teig kneten. Der Teig darf feucht und etwas klebrig sein.
Die Schüssel leicht mit Olivenöl benetzen, den Teig hineingeben und abgedeckt 60 Minuten gehen lassen, bis er sich deutlich vergrößert hat.
Den Teig während der Gare nach 30 Minuten einmal dehnen und falten: Dafür eine Teigseite hochziehen und über die Mitte legen, rundherum wiederholen. So entsteht mehr Struktur bei rustikaler, luftiger Krume.
Backofen mit Blech oder Backstein auf 240 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Die Arbeitsfläche gut bemehlen, den Teig vorsichtig darauf gleiten lassen und nicht entgasen. Zu einem rustikalen Rechteck ziehen und in 2 längliche Ciabatta-Stücke teilen.
Die Stücke vorsichtig auf Backpapier setzen und 15–20 Minuten entspannen lassen.
Die Ciabatta direkt auf das heiße Blech ziehen und 14–18 Minuten kräftig backen, bis die Oberfläche goldbraun, leicht aufgerissen und rustikal ausgeprägt ist.
Vor dem Anschneiden 10 Minuten abkühlen lassen, damit die Krume zartschmelzend und saftig bleibt.